An einem Orthier und dort, andem ich gern zu Hause wär. Plätze
an denen ich war, doch meine Augen blieben leer.
Leute die ich traf, waren wichtig irgendwann doch sie
missbrauchten
meine Zeit, die ich nicht zurückholen kann.

~Gästebuch~*~Yuke~*~Sara~*~inofficial Blog~*~Ninchen~*~Sine~

Gedichte






one Pleasure


Warum merkst du nicht,
dass ich daran zerbreche,
wenn du sagst das du sie vermisst?

Warum merkst du nicht,
dass es mich verletzt,
wenn du die Bitte von mir vergisst?

Warum merkst du nicht,
dass es mir nicht gut geht,
wenn du die Lügen von mir doch bemerkst?

Warum merkst du nicht,
dass es mich süchtig macht
so wie du Menschen begehrst?

Ich will alles für dich tun,
ich will Rücksicht für mich,
ich will Glück für euch beide,
doch bitte vergess das nicht:

Ich liebe dich


...


Ihre Beine umschlungen sitzt sie da,
in der Ecke , man kann sie kaum sehen,
kein Licht, welches den Raum erhellt,
und keiner traut es sich zu ihr zu gehen.

Wer wird es wagen,
ihr die rettende Kerze zu bringen?
Wer wird auch nur etwas sagen,
damit sich öffnen ihre Schwingen?
ihr Herz erwärmt und ihre Flügel ausgebreitet werden?

denn bleibt sie zu lange allein
werden sie schwarz.




Sara gewidmet


Komm mit mir in eine Welt
in der du um niemanden bangst.
Dort zeige ich dir, was mir gefällt,
blauen Himmel ohne Angst.

Durch Kornfelder könnten wir rennen,
sodass der Wind uns entgegenweht,
abends ein Feuer anbrennen,
von dessen Wärme uns jede Sorge vergeht.

Unter herrlich blühenden Linden,
werd ich hoffen, dass du gut träumst,
es werden die Schmerzen verschwinden,
von denen du jetzt noch überschäumst.

Ein schrecklich süßes Lächeln,
wird zeigen, dass wir glücklich sind,
während wir vor Hitze frische Luft zufächeln
in dem Sommer, der niemals verrinnt.

Doch wir würden die ganze Zeit schweigen,
und ich hoffe ich mache dir deutlich,
ich will dir dies Alles einmal zeigen,
doch im Moment träum ich noch für dich.


Wo Schatten nachts schaukeln

Heut Nacht bin ich gegangen,
und habe sie gesucht.
Ich hatt mit ihr getritten,
ich hatte sie verflucht.

Zum x-ten mal im Streit,
wir haben laut geschrien,
die Worte mir rausgerutscht,
ihr blieb nichts als zu fliehn.

Ich folgte ihr hinaus,
in die kalte Einsamkeit
und wünscht' sie mir zurück
für alle Ewigkeit.

Auf dem alten Spielplatz
auf dem sie immer war,
dort hab ich sie gesucht,
doch diesmal sie nicht da.

Das Gerüst so leer,
wie die roten Buchen kahl.
Der ganze Platz erleuchtet,
vom vollen Mond so kahl.

Dann eine kleine Windbö,
im Sommer sonst so lau,
doch nur in dieser Nacht nicht,
sie war kalt und rau.

Ein Quitschen von der Schaukel,
schrill an meine Ohren drang.
Sie schwang ganz sacht im Winde.
Der Weg zu ihr so lang.

Ich lief so schnell nach Hause,
wie meine Füß'mich tragen.
Was immer auf dem Platz war,
ich will es mich nicht fragen.


Zu Hause angekommen,
da saß sie auf den Stufen.
Sie war es, Gott zum Danke,
begann ich nach ihr zu rufen.

Laut meine Entschuldigung,
genauso wie ihr Hohn,
während meines kurzen Berichtes,
doch das war wohl mein Lohn.

Zufrieden bin ich heute,
dass ich sie wieder hab
und will ,dass sie wird glücklich,< trotz jenen Streites den es gab.






Illusion danach

Ich spüre den Regen
von roten Tropfen
ich spüre den Segen
wenn sie auf meine Schultern klopfen.

Ich sehe das Rot
auf meiner Haut
ich seh wie der Tod
seine Opfer schaut.

Ich höre das Prasseln
auf schützende Schirme
ein Geräusch wie die Asseln
im Kerker der Türme.

Ich reiche das Eisen
von dunklem Blut
ich rieche sie preisen
den Herren der Wut.

Ich schmeckte das Gift
auf meiner Zunge
wie es mich versifft
und brennt in der Lunge.

Salzige Tränen





Das Haus des Alten (Ballade)

Ein Läuten, ein Klopfen an der Tür,
der Alte fragt "Wer da?"
Ohn Antwort wer da geht.
Drum öffnet er die knarrend Pfort
ein Schwarzer, der da steht.

Er geht zur Seit und bittet:
"Herein, herein, die Kält' lass aber draußen."
Und fragt warum er kein' Antwort gab.
Der Schwarze aber tritt herein,
legt weder Hut noch Mantel ab.

Er hebt den Kopf,
doch senkt den Blick.
Der Alte kann ihn nicht erhaschen.
Beobachtet den Fremden erneut,
er trägt weder Korb noch Taschen.

"Früher war dieses Haus voll von lachenden Kindern",
"Gewiss meine Enkel,
ihr Lachen hallt aus der Küche wieder."
Der Schwarze senkt den Kopf,
schlägt seine Augen nieder.

Kein Lachen war's das er vernahm,
nur Schluchzen
und ein Weinen.
Der Alte scheint's nicht mehr zu hör'n,
hinkt auch schon mit den Beinen.

"Setzt euch,
setzt euch an's warme Feuer!"
Der Alte zeigt auf einen Ofen.
Doch in ihm brennet keine Glut,
lässt nicht auf Wärme hoffen.

Der Schwarze blickt die Wände an.
Dort: Schrift von blutigem Rot,
die keinem Mensch war'n geheuer.
Mit einem Grinsen denkt er nur:
"Hier sitzt der Tod im Gemäuer!"

Der Alte folget seinem Blick,
mit Lächeln voller Stolz.
"Wir haben grad erst renoviert."
Die rot-graue Wand;
nicht einmal tapeziert.

Beide geh'n in die Küche weiter
woher sie Stimmen hören.
Die Dielen ächzen unter den Sohlen.
Ein Blick in die Küche;
"Du bist tot." ,meint der Schwarze verhohlen.

"Was sagst du da?
Wie kannst du nur?"
Verwirrt der Blick des Alten.
Der Schwarze streckt den Finger aus
und lässt den Raum erkalten.

Vor ihnen,
Kinder und Enkel in Schwarz,
ein halb geöffneter Sarg.
Der Inhalt ist noch nicht zu seh'n,
doch die Verwandten weinen arg.

Der Alte,
er hört's,sieht's, fühlt's und riecht's,
kann kaum auf den Beinen stehn.
Des Schwarzen Hand ruht auf seiner Schulter,
spricht:"Komm,lass uns gehn!"

"Ich begreif's."
meint nur der Alte
und dreht sich fügsam rum.
"Ich seh, warum du stutzig warst,
meine Zeit ist um."

Sie gehen vorbei,
am erloschenen Feuer
und an der blutig, kahlen Wand.
Bei einem Schluchzer seiner Enkel
ergreift der Alte des Schwarzen knochig Hand.

Und sie treten über die Schwelle.
"Und wieder hinaus,
in die dunkle,kalte Nacht!"
Sagt der alte lächelnd, so wie der Schwarze:
"Der Tod nimmt mit sich was er einst gebracht.





Engelstränen

Tränen, von Engeln geweint
muss man sammeln,
muss man halten.
Tränen, von Engeln geweint
dürfen nicht erkalten.

Tränen, von Engeln geweint
sind nicht salzig,
schmecken bitter.
Tränen, von Engeln geweint
tropfen bei jedem Gezitter.

Tränen, von Engeln geweint
sind trübe,
sind von Blut.
Tränen, von Engeln geweint
leuchten wie Höllenglut.

Tränen, von Engeln geweint
fließen im Dunkeln,
haben nie Licht geschaut.
Tränen, von Engeln geweint
brennen auf der Haut.

Tränen, von Engeln geweint
verkleben deren Flügel,
bringen sie zum Fallen.
Tränen, von Engeln geweint
wie ihre Schrei schallen.

Tränen, von Engeln geweint
bringen Qualen,
bringen Schmerzen.
Tränen, von Engeln geweint,
wie Schnitte in ihre Herzen.

Tränen, von Engeln geweint
fließen in Strömen
die sich sammeln zum Meere.
Tränen von Engeln,
ein letzter Schluchzer in der Leere.

Tränen,
wer wird sie schon erwähnen?
Von Engeln,
leblose Körper die sich auf Wolken drängeln.

Geweint.





Cold

It's my winter,
it's all that I need,
it's coldness and snow,
I feel under my feet.

It's all I want,
all I want ever to be.
It's you and your girlfriend
what I already see.

I want to be alone,
never see it again.
I don't keep it real
just stand in snowrain.





Mein Mond

Er scheint nur für mich
und das jede Nacht.
Nur ihn misse ich,
hab ihn mir zum Freund gemacht.

Ist immer da für mich,
kann ihm erzählen was mich bedrückt.

Nur bei Wolken und Neumond nicht,
da wird er vom Himmel gepflückt.

Am Tag danach zurückgegeben,
sie wissen, ich brauche ihn.
Ohne ihn kann ich nicht leben,
notwendig ist's ihn oben zu seh'n.

Ohne ihn zerbrech ich in Scherben
und Tränen werde ich weinen.
Dadurch würd' man mir alles verderben,
doch beschuldigen könnt' man keinen.





Verlorenes Empfinden

Mein Leben geht zu Grunde,
es stresst mich immer mehr,
verletzt mich viel zu sehr,
mit jeder neuen Runde.

Erloschen ist das Feuer,
dass mich fühlen lässt,
das macht das ich vergess
der Gefühle Ungeheuer.

Ich drehe mich im Kreis,
Bahn für Bahn
in meinem Taumelwahn,
aus dem ich mich zu befreien nicht weiß.

Bin sichtlich verwirrt,
der Realität nicht bewusst,
suche nach Liebe und Lust,
die in meinem Leben verirrt.





Spuren im Schnee (oshigáta yuki-ni)

Eine Fähe, wohl auf der Jagd,
die trotz der Wunden nicht verzagt,
schleppt sich durch eisigen Wind.

Ihre Zähne klappern vor Zittern,
Im Wind kann sie die Beute wittern.
Doch scheint sie noch zu entfernt.

Eine blutende Wunde an der Flanke,
gefrorene Eissplitter in der Pranke,

und doch läuft sie sehr geschwind.

Mit der Schnauze im Schnee,
folgt sie einem Reh,
hat die Spuren noch nicht verlernt.

Sie erkennt zwar ihr Ende,
aber hofft auf eine Wende
die man ihr doch verwährt.

Die Spuren im Schnee....
die einen vom Reh,
die anderen, von ihr,
einem tapferen Tier,
das nie Fehler gemacht,
in keiner Lage verzagt,
immer Hoffnung gesehen
und stets bereit war zu gehen
wenn ein anderer es wollte
und es so sein sollte.
Nur dies einmal mit nichten
konnte sie auf etwas verzichten
und trägt Schaden davon,
die Verletzung der Lohn.
Doch auch ohne gebrochenen Willen,
nur um ihren Hunger zu stillen,
wollte sie Spuren folgen
und ihr Dasein vergolden.
Vergeblich.

Ein verschneiter Leib,
von der Seele befreit,
man muss nur den Spuren nachgehen.

Denen aus rotem Blut,
wie aus brennender Glut,
und man kann sie zum letzten Mal sehen.





Seelen

Schwarze Seele weiß gestrichen,
oder auch nur ausgeblichen.
Verändert ganz tief in ihr drinn,
erhält nun einen andren Sinn.
Zu sehen nur wenn man nach ihr sucht,
im Innern ist der Mensch verflucht.
Sich selbst nur einmal eingestehen,
man selbst zu sein, wie andere 's sehen,
so wird die Seele wieder rein
von dunklem Schwarz erfüllet sein.

Weiße Seele grau verfärbt,
die Schattenseiten mit vererbt.
Im Sinn ein andrer, leicht verändert,
rote Augen schwarz gerändert.
Ganz oft zu sehen, hier und dort,
an hellem und an düstrem Ort.
Sich selbst gefunden,es verschwiegen,
unzufrieden, versucht zu verbiegen.
Daran gescheitert und spielt etwas vor,
von weißer Weste und Engelschor.





Er

Er ist die Flagge die der Frieden hisst,
versucht die Wunden zu heilen
die man mir zugefügt
als einziger Mensch der mir wichtig ist.

Er ist immer da für mich,
ich kann zu ihm kommen,
wenn ich es brauch.
Bei ihm vergesse ich dich.

Er ist meine Zuflucht an finsteren Tagen,
seine Arme ein Segen von Wärme,
mein Schirm im Regen.
Ihn mir zu nehmen wird niemand wagen.

Niemals hat er mich belogen,
im Gegensatz zu euch
mit euren zerissenen Mäulern.
Ihr habt mich hinter meinem Rücken oft betrogen.

Ich verstecke mich.
Mein Gesicht, euer Spiegel,
ich tu fröhlich und nett
ihr merkt es nicht.

Nur er...





Flammen

Aus meinem Herzen tropft es wie Wachs.
Von den Kerzen, ein heimlicher Schein,
lässt alles halbschattig erschein.

Unheimlich, das Gefühl das mich packt,
schmerzlich die Gedanken an den Tod.
Wie Blut erscheint das Rot der Flamme.

Tränen nichts gegen die Trauer die ich verspür.
Sehnen tu ich mich nach Leben,
Spüren will ich die Tropfen, die mir das Leben geben.





~untitled~

Der Spiegel hat schon einen Riss,
noch ein schreckliches Bild
und er zerspringt
in 1000 Splitter.

Glaub mir ich hab echt verdammt Schiss,
er war mein Schild
das jetzt zerrinnt
durch mein Gezitter.

Lass mich wieder fühlen
wie es ist
von dir
geliebt zu werden.

Statt dieser kühlen
dummen List
um, von mir
gehasst, zu sterben.















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